Die Brauerei Feldschlösschen rief gemeinsam mit der Swiss Startup Factory zu Europas erstem Beer Hack auf. Rund 40 Teilnehmende tüftelten in einem zweitägigen Marathon in Rheinfelden und in Zürich an Ideen rund ums Bier. Über die Hälfte der präsentierten neun Konzepte waren digitale Umsetzungsideen, welche das Leben der Konsumenten und Kunden einfacher machen sollen.

Quelle: feldschloesschen.swiss

Gesucht wurde nach Lösungen in den Kategorien «Digital», «Produkt und Markt» und «Erlebnis» – einzige Bedingung: Es muss um Bier gehen. Dieser Aufgabe stellten sich 40 begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Europas erstem Beer Hack. Aus der ganzen Schweiz und zum Teil auch aus dem Ausland strömten sie am Samstag, 14. April 2018 ins Feldschlösschen nach Rheinfelden. Nach den motivierenden Worten von Feldschlösschen-CEO Thomas Amstutz und des Geschäftsführers der Swiss Startup Factory Mike Baur, ging es auf einen Rundgang durch die Brauerei. Zurück mit den gewonnenen Eindrücken ging es dann los. Die einen machten sich bereits an die Codierung von Apps, die anderen diskutierten in ihren Teams, welchen Ansatz sie auswählen wollen und wieder andere begingen sich ins Brauereilager, um Fotos zu machen. Während der Entwicklungsphase standen zwölf Fachleute von Feldschlösschen bei Fragen zur Seite und berateten die Studenten und Jungunternehmer mit ihrem ganzen Know-how. Die ganze Nacht arbeiteten die «Hacker» im Zürcher Westhive gemeinsam mit den Mentoren der Swiss Startup Factory weiter an ihren Ideen und wurden auf den Pitch vorbereitet, der sie am nächsten Tag erwartete.

Zwei Ideen werden weiterverfolgt

Ziemlich genau 24 Stunden nach dem Startschuss ist es dann soweit. Die neun Teams müssen vor der Jury von der Swiss Startup Factory und Feldschlösschen ihre Ideen präsentieren. In der Kategorie «Digital» gewinnt die Gruppe Beer Fest, welche eine Lösung hat, die dem Kunden dank Bildererkennung und künstlicher Inteligenz bei der Bewirtschaftung seines Lagers behilflich sein kann. Die Gewinner in der Kategorie «Produkt & Markt» haben eine App entwickelt. «Ü-BEER» sorgt dafür, dass kurzfristig für Bier-Nachschub gesorgt wird. Das Gewinnerteam der Kategorie «Erlebnis» hat eine auf Blockchain basierte App kreiert, welche aus Bier eine Krypto-Sparanlage macht. Den Preis für den besten Pitch, eine Sonderkategorie, erhält das Trio, das die Idee einer Handy-Anwendung konzipierte, mit welcher das ausverkaufte Bier im Regal direkt dem zuständigen Aussendienstmitarbeiter gemeldet wird. «Dass die Mehrheit der entwickelten Ideen in die digitale Richtung geht, bestätigt unseren Weg, den wir schon seit einigen Jahren verfolgen. Wir freuen uns auf die Umsetzung von weiteren Digitallösungen für unsere Kunden und Konsumenten», so Thomas Amstutz. In den nächsten Wochen werden zwei der Projekte aus dem Beer Hack in den Accelerator-Programm der Swiss Startup Factory aufgenommen und gemeinsam mit den Erfindern der Ideen noch weiterentwickelt.