Feldschlösschen verkauft weniger Bier

Auch Gesamtumsatz 2010 rückläufig- Importiertes Bier wird beliebter.

Der Feldschlösschen-Konzern hat letztes Jahr nicht vom steigenden Schweizer Bierkonsum profitieren können. Die Getränkegruppe verkaufte 0,3 Prozent weniger Bier. Der Absatz aller Feldschlösschen-Getränke sank noch stärker.

Der Gesamtumsatz von Feldschlösschen sank im letzten Jahr um 2,3 Prozent, wie es in der Mitteilung des Unternehmens ohne weitere Angaben heisst.

Mehr Importbier getrunken

Obwohl der Konzern weniger Bier absetzte, konnte sich das Tochterunternehmen des dänischen Carlsberg-Konzerns mit den Hauptmarken «Feldschlösschen», «Cardinal» und «Carlsberg» letztes Jahr besser behaupten als die gesamte Braubranche in der Schweiz: Insgesamt sank die Produktion inländischer Biere im letzten Jahr nämlich um 0,5 Prozent. Feldschlösschen liegt mit einem Minus von 0,3 Prozent über dem Markt.
Viel beliebter war bei den Schweizer Biertrinkern der importierte Gerstensaft. Dessen Absatz wuchs um 6,7 Prozent. Der Schweizer Biermarkt insgesamt konnte um 1 Prozent zulegen.

Getränkeabsatz gesunken

Der Absatz aller Feldschlösschen-Getränke sank um 0,7 Prozent. Der Umsatz mit Wasser verringerte sich um 6,9 Prozent. Beliebter waren aber die beiden Mineralwasser «Rhäzünser»und «Arkina», dessen Absatz erhöhte sich um 0,9 Prozent.

Imageschaden bei «Cardinal» ausbügeln

Im laufenden Geschäftsjahr will Feldschlösschen besonders die Marke «Cardinal» stärken. Das Unternehmen schliesst bis Sommer 2011 die Freiburger Brauerei und braut die Marke künftig in Rheinfelden AG. Der Entscheid sorgte für grosse Empörung in der Region.

Quelle: nzz.ch

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