HEINEKEN-Nachhaltigkeits-Update 2017

Mitarbeiter sehen Bier-Produktion in einem neuen Licht.

Quelle: heinekenswitzerland.com

Freiwilliges Einhalten selbstauferlegter Regeln, soziales Engagement und die Unterstützung karitativer Unternehmen prägen das Nachhaltigkeitsengagement 2017 von HEINEKEN Switzerland. Im Ressourcenverbrauch konnten Verbesserungen im Bereich Produktion der in der Schweiz produzierten Biere erzielt werden. Dank neuer LED-Lampen wurde beispielsweise der Stromverbrauch in der Produktion gesenkt .

HEINEKEN Switzerland, eines der führenden Unternehmen im Schweizer Bier- und Getränkemarkt, liegen Braukunst sowie Brautradition genauso am Herzen wie soziales Engagement und der sorgsame Umgang mit Ressourcen. Diesbezüglich optimiert das Unternehmen laufend Prozesse und modernisiert Anlagen.

Optimierter Stromverbrauch für die Beleuchtung in der Brauerei Calanda
Zwei Produktionslinien der Calanda-Brauerei in Chur wurden 2017 mit LED-Lampen ausgerüstet und damit konnten rund 70% Elektrizität bei der Beleuchtung der Fassabfüllung und der Mehrwegflaschenabfülllinie eingespart werden. In den vergangenen fünf Jahren wurde bereits 75% der Beleuchtung in Chur mit LED ersetzt und es ist geplant, auch die restlichen Räume so schnell wie möglich auf die umweltfreundliche Technologie umzurüsten. «Das neue Licht ist fantastisch. Es ist viel heller und viel angenehmer für uns Mitarbeitenden in der Produktion», sagt Antonio Doria, Teamleiter Abfüllerei. Dies ist eines der nachhaltigen Beispiele, die aus der ganzen Schweiz zusammengetragen wurden und im Nachhaltigkeits-Update für das Berichtsjahr 2017 geschildert werden.

Bereits 2016 wurde in der Brauerei in Chur der Wasserkühlungsprozess der Anlagen mit einer optimierten Regelung ausgestattet. Hierdurch konnte in diesem Bereich der Wasserverbrauch massiv reduziert werden. Letztes Jahr wurden weitere Optimierungen vorgenommen, die dazu beigetragen haben, dass der Wasserverbrauch 2017 um weitere 2% reduziert werden konnte. Somit werden nur noch 4,7 hl Wasser benötigt um 1 Hektoliter Bier zu brauen.

Unterstützung und Engagement für das Gemeinwohl an den Firmenstandorten
Mit über 300‘000 Franken engagiert sich HEINEKEN Switzerland für das Gemeinwohl an seinen Standorten. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Schweizer Stiftungen schafft das Unternehmen Arbeitsplätze für Mitmenschen mit Beeinträchtigungen und ermöglicht ihnen so die Integration in die Arbeitswelt. Im Berichtsjahr arbeiteten drei Personen der Stiftung Brändi Vollzeit in der Leergutsortierung in Luzern und im Verteilzentrum Domat/Ems waren zwischen 6 und 12 Personen der Hosang’schen Stiftung Plankis beschäftigt. Zusätzlich waren drei Personen des Schweizerischen Roten Kreuzes bei HEINEKEN Switzerland im Einsatz.

HEINEKEN Switzerland setzt sich seit Jahren für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. 14% des Medienbudgets der Biermarke Heineken® wurde für die  Förderung des verantwortungsvollen Konsums eingesetzt. Im Jahr 2017, setzte HEINEKEN Switzerland zudem die Partnerschaft mit Nez Rouge in Luzern fort und unterstützte die Aktion zum ersten Mal auch in Graubünden. Alleine in der Zentralschweiz sind die Nez Rouge Fahrer 2017 zu 1’526 Fahrten ausgerückt – neun Prozent mehr als im Vorjahr – und brachten 3’400 Personen sicher nach Hause. Das Engagement geht aber auch über die Schweiz hinaus: Das Unternehmen erhöht jeweils den Spendenbetrag an die Stiftung VIVES um die Hälfte und unterstützt damit Trinkwasserprojekte in Togo.

Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette verankern
HEINEKEN Switzerland leistet mit dem Erreichten seinen Beitrag zu den Verpflichtungen der weltweit tätigen HEINEKEN Gruppe für 2020. Diese umfassen unter anderem: Wasserreduktion in den Brauereien auf 3.5 hl/hl Bier, Reduktion der CO₂-Emissionen in der Produktion um 40% (Vergleichsjahr 2008), Beschaffung der Rohmaterialien zu 50% aus nachhaltigen Quellen sowie Förderung des verantwortungsvollen Genusses durch die Marke Heineken.