Ueli likes Ursula – Basel und Köln sind Bierfreunde

Quelle: uelibier.ch

Seit Menschengedenken verbindet der Rhein den Süden mit dem Norden, die Schweiz mit der Nordsee. Blühende Städte entstanden – und auch die Legende der heiligen Ursula. Das Schicksal dieser schönen Heiligen und ihrer 11’000 Jungfrauen verbindet Basel mit Köln. Grund genug für den Ueli Bier-Braumeister, ein sommerliches Basler Kölsch Style Ale zu brauen und einen bierigen Gruss nach Köln zu senden.

Ein echtes Kölsch dürfen aber nur Brauereien brauen, die Blick auf den Kölner Dom haben. Die Ueli Brauer nennen ihr neues Bier deshalb «Basler Kölsch Style Ale». Die helle, sommerlich leichte Basler Variante zeichnet sich durch einen reinen und nur leicht fruchtigen Geschmack aus, der beim Trinken angenehm an Litschi erinnert. Gebraut wurde die naturtrübe Spezialität mit obergäriger Hefe und ganzen Hopfendolden.

Vom Fass direkt auf den Biermarkt

Die Bierspezialität aus den Sudpfannen der Rheingasse wird am 3. Basler Biermarkt vom 29. August 2015 am Stand der Brauerei Fischerstube frisch gezapft. Im Weiteren kommen die Besucherinnen und Besucher des kulinarischen Konzertes am gleichen Tag mit Männerstimmen Basel sowie die Gäste der Brauereirestaurants Fischerstube und Linde in den Genuss dieser einmaligen Spezialität. 600 Liter reifen in einem Lagertank der Brauerei Fischerstube in der Rheingasse – unter sorgfältiger Überwachung durch die Bierbrauer.

Und so kam die heilige Ursula zwei Mal nach Basel

Es ist nicht verwunderlich, dass entlang des Rheins Handelszentren wie Basel und Köln entstanden. Auch wenn aus dieser Zeit nur wenig gewiss ist, vernehmen wir mit grossem Staunen die wundersame Legende der schönen Ursula und ihren 11’000 Jungfrauen, die im vierten Jahrhundert gelebt haben sollen. Auf ihrer Pilgerreise von der Bretagne nach Rom gelangten sie über die Nordsee nach Köln. Dort verkündete ihnen ein Engel, dass sie nach ihrem Besuch in Rom wieder nach Köln zurückkehren werden, jedoch nur, um hier das Martyrium zu erleiden. Trotz dieser himmlischen Todesankündigung zog Ursula unbeirrt weiter bis nach Basel, wo sie die 69 Tritte zur Martinskirche hochstieg, um zu beten. Tief beeindruckt von Ursulas Frömmigkeit und ihrem festen Glauben, schloss sich der Basler Bischof Pantalus den Jungfrauen an. Nach entbehrungsreichen Wochen und Tagen zu Fuss kamen sie endlich in Rom an. Dort empfing sie Papst Cyriacus mit offenen Armen und gab ihnen seinen Segen.

Die Legende hinterlässt Spuren

Zurück in Basel bestiegen Ursulas Jungfrauen an der Schifflände ihre Boote. Drei von ihnen – Chrischona, Ottilie und Margarethe – beschlossen jedoch, in Basel zu bleiben und ihr Leben Gott zu weihen. Sie zogen in die lichten Wälder vor Basels Toren und liessen sich dort als Einsiedlerinnen nieder. Die Übrigen fuhren stromabwärts und gelangten wieder nach Köln, wo sie ihr angekündigtes Ende finden sollten. Es begab sich nämlich zu jener Zeit, dass die wilden Hunnen die Stadt belagerten. Durchbohrt von deren Pfeilen sank eine Jungfrau nach der anderen darnieder, so auch Ursula. Von diesem schrecklichen Tage an gilt die schöne Ursula nicht nur als Schutzpatronin Kölns, sondern verbindet die Domstadt in alter Freundschaft auch mit Basel. Das Elftausendjungfern-Gässlein, das vom Rhein zur Martinskirche führt, erinnert noch heute an den Weg, den Ursula mit ihren Gefährtinnen bei ihrem Kirchengang in Basel beschritten haben soll.

Nicht weniger als statthaft ist es deshalb, dass der Basler Bebbi im Gedenken an Ursula und ihre Jungfrauen den Kölner Bierliebhabern eine ganz besondere Bierspezialität aus den Kleinbasler Braukesseln reicht und mit ihm auf den Mut und die Schönheit der gemeinsam gefeierten Heiligen anstösst.